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01. November 2012 / 14:30
Studioreihe der Tanztendenz
Immer am Ersten - einmal im Quartal

> Tanztendenz

Immer am Ersten fragt diesmal nach dem choreografischen Nachwuchs in München. Wer sind die Newcomer, die hier ihre ersten künstlerischen Schritte wagen?
Uns interessieren ihre Impulse und choreografischen Ansätze, ihre Beweggründe, sich auf die freie Szene einzulassen und ihre damit bereits gemachten Erfahrungen. Dem eigenen Anspruch gerecht zu werden und mit den Hürden bei der Umsetzung der eigenen Projekte umzugehen, sind Aufgabenstellungen, die im Vorfeld nicht zu studieren sind.
Wir sprechen mit den eingeladenen Münchner Künstlern über ihren bisherigen Werdegang, ihre Motivation und die Problematiken, auf die sie als junge Künstler stossen.
Mit Johannes Härtl, Johanna Hasse, Caroline Finn, Alberto Franceschini, Anna Donderer und Anna Wieczorek, u.a.

Kommen Sie vorbei, reden Sie mit oder hören Sie nur zu, ... bei Kaffee und Gebäck

Pressetext mit Informationen zu den Gästen


Der Eintritt ist frei!


Spielort
Tanztendenz München
Lindwurmstr. 88 / 5. Stock
089 / 721 10 15
Der Eintritt ist frei.
info@tanztendenz.de
www.tanztendenz.de


     

Tanztendenz München e.V. wird gefördert
durch das Kulturreferat der LH München
  Johanna Hasse
Geboren in Frankfurt/Main. Buchhändlerlehre und Studium der Theater- und Filmwissenschaft, Journalismus und Soziologie in Erlangen und an der Freien Universität Berlin. 1998 bis 2003 Mitglied im Leitungsteam vom Theaterdock in der Kulturfabrik Berlin. Regieassistenzen am Theater Ulm (2003/04) und am Hans Otto Theater Potsdam (2004-2007). Seit 2007 freischaffende Regisseurin mit Inszenierungen u.a. in Berlin, Potsdam, München, Konstanz.

Caroline Finn
wurde in England geboren. Nach ihrem Studium an der Juilliard School in New York war Sie 3 Jahre lang beim Balletttheater München (BTM) unter Ballettdirektor Philip Taylor. Von 2007 bis 2009 war Caroline am Ballet Preljocaj in Frankreich engagiert und mit der Compagnie auf Tournee; 2011 ging sie zurück nach Frankreich, um mit dem CCN Roubaix und Carolyn Carlson an deren Choreografie We Were Horses teil zu nehmen.Parallel zu ihrer Anstellung als Solotänzerin hat Caroline regelmäßig ihre eigenen Werke kreiert und erfolgreich präsentiert. Für den Intensivworkshop für Choreografen (SiWiC) in Zürich wurde sie als eine von 6 aus über 40 internationalen Choreografen(-innen) ausgewählt und nahm im Juni 2009 daran teil. Seit 2006 hat Caroline ihre Werke im Rahmen von Festivals und an Theatern in verschiedenen europäischen Städten, außerdem in New York, Japan und Südkorea aufgeführt. Zudem hat sie 2011 eine neue Kreation für das Tanzensemble des Luzerner Theater entwickelt, sowie ein neues Werk für das Cross Connection Ballet, Kopenhagen. Caroline gab Workshops in den USA, Frankreich, Deutschland und Südkorea und leitete Jugendprojekte wie Breaking Light mit Alan Brooks in Zusammenarbeit mit CCN Roubaix. Sie ist jetzt freiberuflich als Tänzerin, Choreografin und Lehrerin tätig.

Alberto Franceschini
wurde 1982 in Treviso/Italien geboren. Er absolvierte seine Tanzausbildung in Italien, sowie an der Rudra Béjart Schule in Lausanne. Von 2004 bis 2010 arbeitete er für unterschiedliche Kompanien und Choreografen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2010 ist er freischaffender Tänzer und Choreograf in München. Neben seiner Tätigkeit als Tänzer und Performer (u.a. mit Katja Wachter, Marco Santi, Philippe Saire, Anna Konjetzky), entwickelt er seine eigenen choreografischen Arbeiten. Das letzte Stück „Ceneri“, eine Choreografie für zehn Tänzer, wurde im Februar 2012 in der Münchner Frauenkirche präsentiert.

Anna Donderer
beendete 2012 ihr Studium der Theaterwissenschaft, Psychologie und Rechtswissenschaft an der LMU München. Ihre Spezialisierung auf den Bereich der Tanzwissenschaft vertiefte sie neben der universitären Schwerpunktbildung im praktischen Bereich unter anderem beim Bayerischen Staatsballett, bei freien Tanzgruppen und den Festivals DANCE und SPIELART. In ihrer Magisterarbeit mit dem Titel „Das ‘neue’ Re-Pertoire“ beschäftigt sie sich mit Re-Konstruktionen und Repertoirepflege im Tanz. Zuletzt konzipierte sie das Kunstvermittlungsprogramm für die Performance-Ausstellung Moments am ZKM in Karlsruhe. Im Oktober 2012 realisiert sie gemeinsam mit Anna Wieczorek das Tanzprojekt „HiSTOR[E]y Ladengeschichten“, für das sie die Debütförderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München erhielt.

Anna Wieczorek
studierte von 2006-2012 Dramaturgie, Kunstgeschichte und Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Theaterakademie August Everding. In ihrer Diplomarbeit Raimund Hoghe - Zwischen Zeit und Zeichen setzte sie sich mit aktuellen Tendenzen in der zeitgenössischen Tanzszene auseinander. Während ihres Studiums begleitete sie als Dramaturgin verschiedene Projekte der Theaterakademie und sammelte außerdem praktische Erfahrung im Festivalbereich, u.a. bei SPIELART, DANCE, der MÜNCHENER BIENNALE und RODEO 2012. Im Oktober 2012 realisiert sie gemeinsam mit Anna Donderer das Tanzprojekt HiSTOR[E]y Ladengeschichten, für das sie die Debütförderung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München erhielt. Ab Oktober 2012 promoviert sie in der Abteilung für Tanzwissenschaft an der Universität Salzburg.

Johannes Härtl
Der geborene Garmisch-Partenkirchener kam über Umwege zum zeitgenössischen Tanz – für Johannes Härtl waren das Studium der Medizin und Pädagogik Wegbegleiter. Nach seiner Ausbildung zum Bühnentänzer an der Iwanson Schule und einigen Projekten in der freien Szene sowie an festen Häusern arbeitet Johannes Härtl heute als Choreograf, Tänzer und Veranstalter von Tanzveranstaltungen. Außerdem ist er Dozent für zeitgenössischen Tanz, Improvisation, Partnering und Floortechnik.
Seinem Debütstück "Ego.fertig,los!" folgten die Produktionen "Sieben Laster - Sieben Sünden" (2008), "Bei Nacht" (2009), "Desire" (2010) und "Orlando" (2012), sowie einige Kurzchoreografien, die bei den Regensburger Tanztagen als auch international gezeigt wurden. „Andy“, ein Solo über Warhols Muse Edie wurde zum Solotanzfestival in Stuttgart eingeladen, wo Johannes 2007 in einer Choreografie von Minka-Marie Heiss selbst Finalist war.
„Johannes Härtl hat ein Gespür für Duette und das Zwischenmenschliche in seinen Choreographien.“
(Waldkraiburger Nachrichten, 2009)
2008 veranstaltete er zum ersten Mal das Tanzfestival „20/5 – zwanziginfuenf“, das im März 2009 in die zweite Runde ging. Diese Veranstaltungen boten ein Forum für zeitgenössischen Tanz, ebenso wie „Tanzabendeins“ vom Dezember 2008 und „Tanzabendzwei“ vom Februar 2010. Im Mai 2009 erhielt Johannes Härtl den Isadora Preis der Iwanson-Sixt Stiftung, 2010 und 2012 das Weiterbildungsstipendium der LH München. Johannes arbeitete im Herbst 2011 an den Münchner Kammerspielen als choreografische Assistenz für das Stück Dunkelkammer. 2012 beginnt Johannes mit einer choreografischen Residenz in Unterföhring und wird regelmäßig die Ergebnisse seiner weiteren Arbeit präsentieren.