> zurück

   > 2008   > 2009   > 2010   > 2011   > 2012   > 2013   > 2014   > 2015   > 2016   > 2017   > 2018   > 2019   > 2020   > 2021   > 2022   > 2023   > 2024   > 2025  


 

25. − 26. März 2017 / 20:00 / 17:00
Stefan Maria Marb
Totentanz (Danse macabre)

> St. Johann Baptist

„Das Leben ist wie die Lampe, die auch schon anfängt auszubrennen, wenn sie angezündet wird! So alt wie jeder von euch ist, so viele Jahre habe ich schon mit euch getanzt. Jeder hat seine eigenen Touren, und der eine hält den Tanz länger aus als der andere. Aber die Lichter verlöschen zur Morgenstunde, und dann sinkt ihr alle müde in meine Arme - das nennt man sterben.“

(Hans Christian Andersen) Der Totentanz ist die in Frankreich im 14. Jahrhundert aufgekommene Darstellung des Einflusses und der Macht des Todes auf und über das Leben der Menschen. Dies erfolgt oft in allegorischen Gruppen, in denen die bildliche Darstellung von Tanz und Tod meist gleichzeitig zu finden sind – der Tod ist ein Tänzer!

Die Tanzperformance „Totentanz“ wird in St. Johann Baptist aufgeführt, einem sakralen Ort, dessen neugotischer Strenge die Choreografie einerseits Rechnung trägt, zu der sie aber andererseits inhaltlich-räumliche Kontrapunkte schafft. Die Interpretation der Choreografie übernehmen TänzerInnen des seit 2014 bestehenden Butohateliers, welches jedes Jahr zu einer ausgewählten Thematik eine Performance erarbeitet. Dazu agiert der bekannte Schauspieler Gerd Lohmeyer, der – begleitet von einer Sängerin – den Tod in seiner unnachahmlichen Weise personifizieren wird.

Idee, Choreografie und Regie: Stefan Maria Marb
Assistenz: Alexander Strauß
Tanz: Tänzer¬_Innen des Butohateliers
Schauspieler: Gerd Lohmeyer
Live an der Orgel: Tobias Herman
Totentanz findet mit freundlicher Unterstützung durch den katholischen Pfarrverband Haidhausen und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München statt. Stefan Maria Marb ist Mitglied der Tanztendenz München.



Spielort
St. Johann Baptist
Johannisplatz 22
www.butoh-marb.de



Tanztendenz München e.V. wird gefördert
durch das Kulturreferat der LH München