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12. − 14. Februar 2015 / 20:30
Zufit Simon
all about nothing (Wiederaufnahme)

> schwere reiter

Große Gefühle ganz reduziert:
In ihrem Solo "all about nothing" choreografiert Zufit Simon emotionale Gesten als reine Bewegung. Sie ermöglicht damit eine Distanz zu Bedeutung und Gefühlsebene, die nur durch den Betrachter komplementiert werden kann.
Der Zuschauer selbst ist gefragt, die Collage von Bildern mit ganz persönlichen, emotionalen Bezügen und Erinnerungen zu füllen.

Das Stück ist der zweite Teil einer Trilogie, die auf Simons zweijähriger Recherche zur Körpersprache in Zusammenhang mit Gefühlsausdrücken basiert.
Nach dem Duett "never the less" (2013), in dem sie sich auf Mimik und Stimmlichkeit konzentrierte, steht in "all about nothing" der Körper und die Bewegung im Fokus. Der dritte Teil "piece of something" wurde im Oktober 2014 beim RODEO München Festival uraufgeführt.

Choreografie / Tanz: Zufit Simon
Musik: Robert Merdžo
Dramaturgie: Mira Moschallski
Lichtgestaltung: Michael Kunitsch
Kostüm: Mirella Oestreicher
Produktionsleitung: Dietrich Oberländer
Pressearbeit: Beate Zeller
Foto: Franz Kimmel


„Zufit Simon. Diesen Namen muss man sich merken. Sie bewegt sich weit auf die Tanzfläche mit trocken-kurzen, Arme schleudernden Sprüngen – und man weiß sofort:
„all about nothing“ wird gut. Der hellgraue nüchtern-nackte Raum des Münchner Schwere Reiter, Robert Merdzos metallisch hart schlagender oder gemessen fließender elektronischer Klangstrom und diese (scheinbar) leidenschaftlos ihr Solo formende Tänzerin – das ist eins, von einer Spröde, die fasziniert.“ (...)
Malve Gradinger im Münchner Merkur, 28.6.2014


Das Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der LH München und artblau tanzwerkstatt braunschweig. Zufit Simon ist Gast der Tanztendenz München.

Spielort
schwere reiter
Dachauer Straße 114
80636 München
Tram 12, 20, 21 oder Bus 53
Haltestelle Leonrodplatz
www.schwerereiter.de


Kartenreservierung
Eintritt: 15,- / 10,- erm.
Reservierungen: 089 / 721 10 15 oder einfach an die Abendkasse kommen
reservierung@schwerereiter.de



Tanztendenz München e.V. wird gefördert
durch das Kulturreferat der LH München
  ZUFIT SIMON
Tänzerin und Choreografin, in Israel geboren, absolvierte ihr Abitur dort mit Tanzabschluss und studierte klassischen und zeitgenössischen Tanz in Frankfurt an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Seit 1999 tanzte sie in verschiedenen Kompanien u.a. mit Christoph Winkler, Ingo Reulecke, Sabine Glenz und Micha Purucker. Mit „fleischlos“ gewann sie 2005 den 3. Preis für das beste deutsche Tanzsolo bei der euroscene in Leipzig, den Publikumspreis für „diminuendo2“ beim Vorort-Festival / Münster 2007 und den 3. Preis beim internationalen Choreografiewettbewerb / Hannover für „Meine Mischpuche“, das im Rahmen des "Tanz im August“ Festivals 2008 Premiere hatte. 2010 wurde sie mit dem Solo "fleischlos" nach Dar Es Salam in Tansania eingeladen. Mit der Tanzperformance "ich(a)", eröffnete sie das "Herbst Festival" in den Uferstudios im September 2011. Im Jahr darauf wurde sie vom Goethe-Institut Moskau eingeladen, in Kasan (Russland) ein Stück mit der Chamber Ballet Panther Dance Company zu entwickeln. Aus der Zusammenarbeit mit dem Komponisten Alexander Grebtschenko entstand die Arbeit "Wild Thing". Aus dieser Arbeit heraus entwickelte sich das choreografische Konzert "I LIKE TO MOVE IT“. Diese Produktion war in der Auswahl der "Tanzplattform Deutschland 2014" in Hamburg. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Moritz Schönecker eröffnete sie 2013 mit „Sepsis – das System ist vergiftet" das Festival „Theater in Bewegung“ am Theaterhaus Jena. Zuletzt vollendete sie das dritte Stück ihrer Trilogie über die Zusammenhänge zwischen Körpersprache und emotionalem Empfinden, mit dem Trio „piece of something“, das beim Festival RODEO MÜNCHEN 2014 seine Uraufführung feierte. Das Duett "never the less" (2013), in dem sie sich auf Mimik und Stimmlichkeit konzentriert, ist wieder in Berlin zu sehen: am 26., 27., 28. Februar sowie 1. März 2015 im dock 11. www.artblau.de

Luckily, Zufit Simon is a comedian. For she does have a painfully deep understanding of the access violations by the gaze of, the will of others. God for instance (“Adom modulations”), or “Meine Mischpuche”, …… She responds to them with Spartan gestures, geometrical analysis, with a mirror-cool sense of humor. Fragments, yes. Cliches, influences, destiny, and prejudice, certainly. But a maximum of creative freedom when she uses them. (Katja Werner)